Beim Kauf einer Festplatte – egal ob als externe Festplatte für zusätzliche Funktionen oder als Ersatz einer vorherigen fest eingebauten Festplatte – achtet der Käufer neben dem Preis auf folgende Kriterien:
- die Speicherkapazität: 1000 bis 2000 GB sind heute Standard und erlauben zu vertretbaren Kosten das Speichern von großen Datenmengen bis hin zu Filmbibliotheken. Wem das nicht reicht, der speichert Daten auf eine weitere externe Festplatte, was den zusätzlichen Vorteil der Sicherheit bringt.
- die Baugröße: Diese wird gewöhnlich in Zoll angegeben, heute ist es Standard, Zoll und Zentimeter gleichzeitig anzugeben. Für eine externe Festplatte ist diese Größe oft unerheblich, es sei denn Sie möchten Sie an einem bestimmten Ort in einem bestimmten Frame ablegen, für den Einbau in Ihren PC ist sie jedoch entscheidend.
- die Bauart des Gehäuses: Sollte die Festplatte in Ihren PC eingebaut werden, genügt ein Standardgehäuse aus Aluminium, Guss-und Edelstahl auch mit Kunststoffelementen, sollte sie jedoch oft umher getragen werden, gibt es spezielle gummierte Gehäuse, die die Festplatte nicht nur mechanisch schützen (beim Herunterfallen bis aus etwa einem Meter), sondern sogar vor Wasser (bis 1 m Tiefe, bis 30 min). Übliche Gehäuse sind allerdings luftdurchlässig, um die Kühlung der sich drehenden Festplatte zu ermöglichen und Luftdruckschwankungen ausgleichen zu können. Die Festplatte ist auf einen bestimmten Luftdruck geeicht.
- Die Umdrehungsgeschwindigkeit: Diese wird in U/s angegeben und schwankt zwischen etwa 5.400 bis 10.000 U/s bei Standardfestplatten. Sie beeinflusst die Schreib-/Lesegeschwindigkeit der Festplatte.
- Die Features: Herkömmliche Festplatten speicherten nur Daten, moderne Multimedia-Festplatten haben ein eigenes Betriebssystem und funktionieren als Audio-/Videobibliothek.
